Ostereier färben

Klar, synthetische Farben sind schön bunt, aber viele Pflanzen produzieren ebenfalls intensive Farben! Hier findest du Tipps zum Eierfärben und interessante Infos über natürliche Farbstoffe.

Mit Zwiebelschalen gefärbte Ostereier (Bild: Magone/Shutterstock.com)

Infobox

Das brauchst du:

  • Eine Menge Zwiebelschalen
  • Weisse Eier
  • Zum Verzieren: Gummibänder, Bindfaden, Gräser, Blätter und Blumen

So wird's gemacht:

  1. Eier verzieren Die Eier können mit verschieden breiten Gummibändchen umwickelt werden (z.B. aus einem alten Veloschlauch geschnitten). Die halten gut und ergeben tolle Muster. In oder unter die Gummibändchen können zusätzlich Gräser, Blätter oder kleinere Blumen gesteckt oder eingeklemmt werden. Etwas feiner wird es, wenn die Gräser oder Pflanzen mit einem Bindfaden oder dünnen Gummibändchen umwickelt werden.
  2. Verzierte Eier im Zwiebelsud kochen Gib deine Zwiebelschalen in einen grossen Topf mit Wasser und koche sie so lange, bis ein bräunlicher Sud entstanden ist. Dann gibst du deine verzierten Eier vorsichtig mit einem Löffel in den Sud. Koche die Eier 10-15 Minuten. Die Eier färben sich beim Kochen von selbst.
  3. Nach dem Kochen nimmst du die Eier mit dem Löffel aus dem Wasser. Wenn du jetzt alle Gummibändchen und Fäden wegnimmst, hast du goldbraune Eier mit wunderschönen weissen Mustern.

Woher kommt die Farbe?

Die Farbstoffe, die diese tollen Farbtöne erzeugen, gehören zur Stoffklasse der Flavonoide. Zwiebelschalen enthalten als Hauptfarbstoff Quercetin, mehrere Quercetinglucoside und Kaempferol.

Die Farben können etwas variiert werden in dem man Randensaft oder Safran in den Zwiebelschalensud gibt. Durch den Randensaft bekommen die Eier einen stärkeren Rotstich, Safran macht sie etwas gelber.

Randensaft enthält den roten Farbstoff Betanin. Betanin wird häufig als natürlicher Farbstoff für Lebensmittel verwendet. Safran enthält Carotinoide die eine gelbe bis rötlich-gelbe Farbe hervorrufen.

Mehr spannende Infos zu natürlichen Farbstoffen und zum Färben findest du zum Beispiel hier.

Weitere Quelle: Eduthek Institut Dr. Flad

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