P

Palindromische Sequenz

Eine kurze Sequenz DNA oder RNA, deren komplementäre Sequenz die gleiche Basenfolge ergibt. Liest man beide Stränge von 5' nach 3' oder umgekehrt, ergibt sich somit die gleiche Sequenz. Ein Beispiel wäre 5'-GATC-3' (komplementär 3'-CTAG-5').

Parkinsonkrankheit

Krankheit des zentralen Nervensystems, und zwar eine sogenannt „neurodegenerative“ Erkrankung. Sie macht sich bemerkbar durch Zittern, verlangsamte Bewegungen, muskuläre Steifheit und eine Endphase mit intellektuellen Störungen.

PCR

Engl. Abkürzung für Polymerase Chain Reaction = Polymerase-Kettenreaktion. Mit dieser Methode wird ein genau definierter kurzer DNS-Abschnitt in einer Probe aufgespürt, vervielfältigt und nachgewiesen. Weiterlesen …

Pestizid

Schädlingsbekämpfungsmittel

Pfahlwurzel

Hauptwurzel der Pflanze, die senkrecht in den Boden wächst.

PH-Wert

Der pH-Wert gibt an, wie stark sauer oder basisch eine wässrige Lösung ist. Je mehr Protonen in der Lösung sind, desto saurer ist sie. Per Definition hat eine neutrale Lösung pH 7; saure Lösungen haben einen pH < 7, basische einen pH > 7.

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Phänotyp

Die Gesamtheit aller in Erscheinung tretenden, beobachtbaren Merkmale eines Lebewesens wie Grösse, Augenfarbe, Blutgruppe etc. Wird vom Genotyp und der Umwelt bestimmt.

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Pharming

Produktion von Enzymen und Arzneimitteln in gentechnisch veränderten Pflanzen und Tieren.

Photosynthese

Photosynthese nennt man den Prozess, bei dem Wasser und Kohlendioxid aus der Luft mit Hilfe von Lichtenergie in Sauerstoff und Zucker umgewandelt werden. Photosynthese findet in allen Grünpflanzen statt, sowie in Algen und vielen Bakterien.

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Plasmid

Kleine, ringförmige DNS, die bei vielen Bakterien nebst dem Chromosom vorkommt. Plasmide können sich unabhängig vom Bakterien-Chromosom vermehren. In der Gentechnik werden Plasmide häufig als Gen-Taxis eingesetzt.

Polarisation

Die Schwingungsrichtung (Polarisation) des Lichts beschreibt die Ebene, in welcher sich eine Lichtwelle ausbreitet.

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Pollen

Pollen oder auch Blütenstaub werden die männlichen Samenzellen von Samenpflanzen genannt. Die Pollen einer Blüte werden zu den weiblichen Organen einer anderen Blüte gebracht und befruchten diese. Aus der befruchteten Blüte bildet sich eine Frucht mit

Polycarbonat

Polycarbonate sind spezielle Kunststoffe, die aus Erdöl hergestellt werden.

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Polychlorierte Biphenyle (PCB)

PCB sind giftige und krebsauslösende chemische Chlorverbindungen.

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Polysaccharid

Polysaccharide sind Kohlenhydrate, die aus langen Ketten von miteinander verbundenen Zuckermolekülen bestehen. Sie werden auch Mehrfachzucker genannt. Wenn weniger als zehn Zuckermoleküle aneinandergereiht sind, spricht man von einem Oligosaccharid.

Postnatal

Nach der Geburt. Unter postnataler (nachgeburtlicher) Diagnostik versteht man Untersuchungen, mit deren Hilfe gewisse Krankheiten beim neugeborenen oder beim erwachsenen Menschen nachgewiesen bzw. ausgeschlossen werden können.

Pränatal

Vor der Geburt. Unter pränataler (vorgeburtlicher) Diagnostik versteht man Untersuchungen, mit deren Hilfe gewisse Krankheiten beim ungeborenen Kind nachgewiesen bzw. ausgeschlossen werden können.

Primer

Kurzes, einzelsträngiges DNA-Stück. Wird als Startermolekül beim Kopieren eines DNA-Abschnittes (PCR) benötigt.

Prionen

Eine Eiweissform, die Krankheiten auslösen kann, indem sie verwandte gesunde Eiweisse ansteckt und zu einer Umfaltung in krankhafte Formen anregt.

Propolis

Die auch „Bienenharz“ genannte klebrige Masse wird von Honigbienen hergestellt und hemmt das Wachstum von Bakterien, Pilzen und Viren. Die Bienen brauchen das Propolis, um Öffnungen und Spalten in ihrem Bienenstock abzudichten.

Protein

Proteine sind nicht nur ein wichtiger Baustoff aller Lebewesen, sondern auch die "Arbeiter" der Zellen und für fast alle lebensnotwendigen Funktionen im Körper zuständig. Proteine sind aus Aminosäu Weiterlesen …

Proteindomäne

Untereinheit eines Proteins, die sich strukturell und funktional von den anderen Untereinheiten unterscheidet.

Proteom

Gesamtheit aller Proteine (Eiweisse) in einer Zelle oder in einem Gewebe. Je nach Lebensphase oder Zustand (krank, gesund) ist das Proteom aus unterschiedlichen Proteinen zusammengesetzt.

Proton

Ein Proton ist ein positiv geladenes Teilchen, das kleiner ist als ein Atom.

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Provitamin A

Vorstufe von Vitamin A (Beta-Karotin) und damit des Sehpurpurs im menschlichen und tierischen Auge.

Pyrolyse

Extrem sauerstoffarme Verbrennung von organischem Material bei hohen Temperaturen. Pyrolytische Vorgänge spielen beispielsweise bei der Herstellung von Holzkohle eine Rolle; vom Holz bleibt dabei praktisch nur noch das Kohlenstoffgitter zurück.

Q

Quarz

Gestein aus Siliziumoxid mit der Summenformel SiO2, kommt in der Natur in Form von Kristallen vor.

R

Radioisotop

Natürliches oder künstliches radioaktives Isotop eines chemischen Elements. Hierbei sind Isotope Atome des gleichen Elements, die verschiedene Massenzahlen haben.

Reibungswiderstand

Der Reibungswiderstand ist die Kraft, die durch Reibung hervorgerufen wird und die Bewegung eines Gegenstands hemmt. Der Reibungswiderstand ist auf glatten Flächen kleiner als auf rauen Flächen.

Rekombination

Vorgang, bei dem Gene oder DNS-Abschnitte neu kombiniert werden. In der Gentechnik können gezielt DNS-Abschnitte unterschiedlicher Herkunft (z. B. Gen eines Menschen und Plasmid eines Bakteriums) miteinander verknüpft werden (rekombinante DNS).

Replikation

Begriff für die Verdoppelung der DNS. Der Doppelstrang teilt sich und wird gemäss dem Prinzip der Basenpaarung wieder aufgefüllt, so dass am Schluss zwei gleiche DNS-Doppelstränge vorliegen.

Resistenz

Resistenz bedeutet Widerstandskraft - in der Biologie die Widerstandskraft eines Organismus gegen äussere Einflüsse.

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Restriktionsenzym

Restriktionsenzyme schneiden den DNA-Doppelstrang an bestimmten Stellen.

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Rezeptor

Der Begriff Rezeptor kann sowohl für ein Protein als auch für eine spezialisierte Sinneszelle stehen.

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Rezeptoren

Eiweisse, die auf Zellen vorkommen und in der Lage sind, ein anderes Eiweiss (= Ligand) zu binden. Rezeptor und Ligand passen wie Schloss und Schlüssel zusammen.

Rezessiver Erbgang

Rezessiver Erbgang: Vererbung von Allelen, die nur als Merkmal erscheinen, wenn sie in doppelter Kopie vorliegen, da sie von dominanten Allelen unterdrückt werden.

Rhesus-Faktor

Eine bestimmte Sorte Eiweisse, die auf den roten Blutzellen mancher Menschen vorkommt.

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Ribosom

Die "Fabriken" der Zelle, die Proteine (Eiweisse) produzieren. Ribosomen lesen Gen-Kopien ab und stellen die entsprechenden Proteine her.

RNA

RNA (oder Ribonukleinsäure, RNS) ist eine Nukleinsäure und ähnlich aufgebaut wie DNA (DNS). Sie spielt eine wesentliche Rolle bei der Übersetzung der genetischen Information in Proteine.

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RNS

RNS (oder RNA) ist eine Nukleinsäure und ähnlich aufgebaut wie DNS (DNA). Sie spielt eine wesentliche Rolle bei der Übersetzung der genetischen Information in Proteine.

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Röntgenkristallographie

Technik, mit der man Informationen über die Struktur eines Moleküls bekommt.

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Röntgenstrahlen

Röntgenstrahlen sind elektromagnetische Wellen, die in Medizin, Biochemie und Kristallografie zur Diagnostik bzw. Strukturaufklärung eingesetzt werden.

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Rote Gentechnologie

Siehe "Gentechnik, rote"

S

Salinität

Die Salinität ist der Salzgehalt eines Gewässers.

Samenzelle

Spermium, Samenzelle: männliche Geschlechtszelle

Saprobionten

Organismen, die in toter, sich zersetzender, organischer Substanz leben. Sie können sich aber auch von lebenden Bodenlebewesen ernähren. (Bsp. Spinnen)

Saprophagen

Organismen, die tote organische Substanz fressen, sie aber nicht vollständig zersetzen, sondern einen Teil davon ebenfalls wieder als Kot ausscheiden. (Bsp. Regenwurm)

Saturn

Saturn ist nach Jupiter der zweitgrösste Planet in unserem Sonnensystem. Dank seinen schönen, ausladenden Ringen ist dieser Planet kaum jemandem unbekannt!

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Schallwellen

Schwingungen der Luft, die wir als Ton wahrnehmen.

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Schutzwald

In alpinen Regionen bietet der Wald einen natürlichen Schutz gegen Lawinen, Hangrutschungen, Murgänge und Steinschläge. Oberhalb von Siedlungen wird Wald häufig für diesen Zweck besonders gepflegt.

Schwerkraft

Eine physikalische Kraft, die alle Gegenstände zur Erde anzieht. Daher spricht man auch von Erdanziehungskraft. Die Schwerkraft ist der Grund, warum alle Dinge auf den Boden fallen und nicht an der Decke schweben.

Sekret

Ein Sekret ist ein Stoff, der von einer Zelle oder einer Drüse oder von einem Organ produziert und ausgeschieden wird. Speichel oder Hormone sind z.B. Sekrete.

Sekundärrohstoff

Sekundärrohstoffe sind Rohstoffe, die durch Recycling aus Abfällen gewonnen werden. Sie dienen als Ausgangsstoffe für neue Produkte. Das bekannteste Beispiel für einen Rohstoff, der wiederverwertet wird, ist Altpapier.

Selektion

Auswahl

Sequenzierung

Methode, mit der die Abfolge der vier Bausteine Adenin (A), Thymin (T), Guanin (G) und Cytosin (C) eines DNS-Einzelstrangs bestimmt werden kann.

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Social-Jetlag

Abweichung des realen Tagesrhythmus vom biologisch vorgegebenen Eigenrhythmus durch äussere Einflüsse, wie Termine und Zeitpläne

Somatische Gentherapie

Gen-Übertragung in Körperzellen (also nicht die Geschlechtszellen) zur Behandlung von Erb- und anderen Krankheiten.

Sry-Gen

Ein Gen auf dem Y-Chromosom, das für die Bestimmung des Geschlechts entscheidend ist.

Stammbaum(-analyse)

Eine Ahnentafel in Form eines Diagramms, die das Auftreten erblicher Merkmale bei Eltern und Kindern über möglichst viele Generationen zeigt.

Stammzellen

Zellen, die zwei besondere Fähigkeiten haben: Sie können sich durch Teilung und Mehrung selbst erneuern; und sie können zu verschiedenen Zelltypen mit unterschiedlichen Funktionen ausreifen, also z. B. zu Herz-, Muskel- oder Leberzellen.

Standardkerze

Standardkerzen sind astronomische Objekte, von denen man annimmt, dass sie immer dieselbe, bekannte Helligkeit haben. Man vergleicht ihre Helligkeit mit anderen Objekten im Weltall und benützt sie so als Referenzwert für die Distanzenberechnung.

Stärke

Stärke ist ein Energiespeicherstoff für Pflanzen und in vielen Lebensmitteln enthalten, zum Beispiel in Weizenmehl. Es besteht aus chemisch miteinander verknüpften Zuckermolekülen.

Stoffwechsel

Die Gesamtheit der chemischen Reaktionen in einem lebenden Organismus.

Stratigraphie

Die Lehre der Gesteinsschichtung (aus "stratum": lateinisch „Schicht“, und "grápheïn": altgriechisch „schreiben“)

Strom

Ein Strom ist eine gerichtete Bewegung vieler Teilchen – zum Beispiel ein Wasser- oder Luftstrom oder ein elektrischer Strom.

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Stuhl

Die medizinische Bezeichnung für menschlichen Kot

Supernova

Eine Supernova (Mehrzahl: Supernovae) ist eine Sternexplosion. Sie markiert das Ende der Lebenszeit eines Sterns, der bei einer solchen Explosion auseinandergerissen wird.

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Süsswasserpolyp

Einfaches Wassertier, im Aufbau ähnlich den Quallen, Korallen oder Meeresanemonen

Symbiose

Symbiose (wörtlich „Zusammenleben“) bezeichnet eine enge Gemeinschaft von zwei verschiedenen Pflanzen- oder
Tierarten, von der beide profitieren.

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Synapse

Synapsen sind Verbindungen zwischen den Nervenzellen untereinander und mit anderen Zellen. Sie ermöglichen den Austausch von Signalen und Nachrichten.

Synthese

Eine chemische Synthese ist der Aufbau einer Substanz aus einfacheren Stoffen. Beispiele: lebende Zellen synthetisieren DNA aus den vier Nucleotid-Bausteinen; in der Industrie wird Ammoniak aus Stickstoff und Wasserstoff synthetisiert.

T

Tagging

Tagging (engl.) bedeutet Kennzeichnung. Gemeint ist der Prozess, bei dem der Tag (also die Markierung) im Fisch eingesetzt wird, damit verfolgt werden kann, wo er sich aufhält.

Taq-Polymerase

Das Enzym Taq-Polymerase stammt vom thermophilen (hitzeliebenden) Bakterium Thermus aquaticus.

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Tenside

Tenside sind Stoffe, die es ermöglichen, dass sich Fett und Wasser vermischen.

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Transformation (Gentechnik)

Bezeichnung für den Vorgang, bei dem rekombinante DNS in Bakterien- oder andere Zellen eingeschleust wird. Manche Bakterien haben auch die natürliche Fähigkeit, freie DNS aus der Umgebung aufzunehmen und in ihr Erbgut zu integrieren.

Transgen

Transgene Organismen sind gentechnisch veränderte Organismen, in deren Erbgut ein Gen von einem artfremden Organismus eingebracht wurde (das "Transgen"). 

Transkription

Herstellung von RNA anhand einer DNA-Vorlage, also die Übersetzung oder Abschrift von DNA (DNS) zu RNA (RNS). Dies ist der erste Schritt bei der der Protein-Produktion in den Zellen von lebenden Organismen.

Transkriptionsfaktor

Eine Klasse von Proteinen (Eiweissen), die an DNS bindet und die Ableserate bestimmter Gene erhöht oder erniedrigt.

Transkriptom

Die Gesamtheit der zu einem bestimmten Zeitpunkt in einer Zelle vorliegenden Ribonukleinsäuren (RNS-Moleküle).

Translation

Herstellung von Proteinen anhand einer RNA-Vorlage in den Zellen lebender Organismen. Die Reihenfolge der RNA-Bausteine wird dabei in eine Reihenfolge von Aminosäuren übersetzt.

Trisomie 21

Bei einer Trisomie 21 liegt das Chromosom Nummer 21 aufgrund eines Fehlers bei der Meiose dreifach (statt doppelt) vor, was zum Down-Syndrom führt. Betroffene Menschen haben eine geistige und teilweise auch körperliche Behinderung.

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