Tatort Schule – Teil 3

Am Montagmorgen, als die Glocke läutet, will niemand von der Klasse 2B ins Schulzimmer. Die Schülerinnen und Schüler haben einen Kreis um David gebildet, der aufgeregt erzählt, und löchern ihn mit Fragen. Am Wochenende wurde im Chemielabor eingebrochen! David hörte es, als die Rektorin mit dem Sportlehrer darüber sprach, und er konnte sogar schnell einen Blick ins Labor werfen, bevor die Chemielehrerin ihn wegscheuchte.

Eine Schule von Buckelwalen

Spurensuche bis ins Allerkleinste

Giftmörderinnen hatten es früher einfacher. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war es kaum möglich, ihnen ihre üble Tat nachzuweisen. Besonders oft eingesetzt wurde das geruchlose Arsenik, die Königin der Gifte. Erst die Entdeckung spezifischer chemischer Reaktionen, mit denen sich bestimmte Stoffe auch in geringer Konzentration zuverlässig bestimmen oder im Körper eindeutig nachweisen lassen, machte den Arsenmorden den Garaus.

Heutige Analyseverfahren erlauben es, selbst Millionstel Gramm einer Substanz zu identifizieren. Bei der Hochleistungs-Flüssigkeitschromatografie etwa wird eine flüssige Probe durch einen Filter gepresst und dabei gemessen, wie schnell sie aus diesem Filter wieder austritt – das gibt präzise Hinweise auf ihre Natur und Beschaffenheit. Mit der hochauflösenden Massenspektrometrie werden die Teilchen einer Substanz in kleinere geladene Teilchen gespaltet, nach Ladung und Masse voneinander getrennt und ihre Menge erfasst. Das ergibt ein genaues Bild des analysierten Stoffes.

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Texte: SATW / Christine D'Anna-Huber, Alexandra Rosakis
Illustrationen: SATW / Alexandra Rosakis
Quelle: Technoscope 1/19: Technik am Tatort. Technoscope ist das Technikmagazin der SATW für Jugendliche

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