Projekt ROBERTA - Roboter in der Schule

Die Klasse 6b aus Oberägeri befasste sich im Rahmen einer Projektwoche zwei Wochen lang mit dem Thema Roboter. Die Schülerinnen und Schüler durften dabei selber Roboter bauen und programmieren. Lena und Lars berichten von diesem spannenden Projekt namens "ROBERTA" - ein Angebot der Denkschule.

"Roberta" - Roboter im Schulzimmer (Bild: Reto Speerli)

"Wir, 18 Schüler/innen aus der Klasse 6b von Oberägeri, haben uns zwei Wochen mit dem Projekt "Roberta" befasst. Wir lernten in diesen Wochen sehr viel über Roboter und durften programmieren und herumtüfteln. Am Beginn des Projektes wurde die ganze Klasse in Zweiergruppen aufgeteilt und jede Gruppe erhielt eine Kiste voll mit Legoteilen. Im Klassenraum besprachen wir viel und überarbeiten Lesetexte. Die Lesetexte waren meistens über Roboter aber es gab auch einen über Computer. Wir mussten ja schliesslich auch lernen wie der Computer funktioniert. In diesem Text lernten wir alle was Software ist oder der CPU. In den Gruppen bereiteten wir auch eine Präsentation vor." (Lena & Lars)

Roboter im Einsatz!

"Unser Thema war der Google Self Driving Car. In diesem Thema lernten wir wie das Auto funktioniert und wie es eine so gute Umgebung scannen kann. Ein Grund für die Umgebung ist z.B. das, dass Auto 64 unabhängige Laserstrahlen hat. Dieses Thema hat mir sehr geholfen zu verstehen wie Roboter funktionieren und wie sie uns behilflich werden können in der Zukunft. Andere Themen waren aber auch Landwirtschaftsrobter. In der Landwirtschaft werden ja schon heutzutage Roboter eingesetzt. Es gibt schon in sehr vielen Bauernhöfen Melkroboter. Diese sind sehr nützlich, denn sie können ohne Hilfe des Menschen Kühe melken. Dadurch braucht es aber auch weniger Angestellte und das ist ein Nachteil! Es gab aber auch manchmal Klassenrunden in denen wir sagten was wir gelernt haben. In so einer Runde lernte ich z.B., dass man Roboter auch auf den Mars schickte um Gesteinsproben zu nehmen oder Bilder zu schiessen. Man schickt Roboter aber auch auf den Mars weil wir Menschen  irgendwann keinen Sauerstoff mehr haben oder verhungern würden. In der Runde sagten wir auch was wir zu den Robotern halten. Ich denke, wenn man die Roboter immer weiter Entwickelt, dass die Roboter vielleicht irgendwann selbst denken können und dann wollen sie vielleicht an die Weltherrschaft. Wenn das eintreffen würde, könnte es ein dritter Weltkrieg geben und die Menschen würden diesen Krieg wahrscheinlich verlieren. Dass ist der Nachteil der Entwicklung der Roboter." (Lars).

Der Bau eines Roboters (Bild: Reto Speerli)

Bau des Roboters

"Wir konnten im Internet eine Seite besuchen die uns erklärte wie man den Roboter zusammen baut. Alle Teile bestanden aus Lego. Der bau des Roboters fiel Laura und mir sehr einfach, denn die Bauanleitung war sehr logisch und gut erklärt. Am Ende des Tages hatten alle ihren zusammengebauten Roboter in der Hand.
Wir bekamen am nächsten Tag alle eine Broschüre rundum das Thema Roberta . Wir haben alle im Internet recherchiert um die Lesetexte in unserer Broschüre zu beantworten, unser Lehrer Herr Speerli wollte mit den Videos für die Lesetexten auch unser Interesse für  den Beruf Informatiker wecken bei  einzelnen hat das auch gewirkt. Wir haben bei den Videos gelernt, dass die drei wichtigsten Bausteine eines Roboters der NXT Baustein, die Sensoren und die Motoren sind. Am Beginn vom neuen Projekttag erfuhren wir, dass wir endlich mit dem Programmieren des Roboters beginnen dürfen, alle waren glücklich über diese Nachricht und begannen mit dem programmieren." (Lena)

Mohrenkopf im Vakuum

Beim Ausprobieren,... (Bild: Reto Speerli)

Das Programmieren

"Das Programmieren läuft über den Computer, man muss die Teile von zb. den Sensoren in das Programm einfügt danach passiert eine Reaktion auf die Motoren. Mit diesem System: Aktion Reaktion, haben wir viele Aufgaben von der Broschüre gelöst.
Wenn alle obligatorischen Aufgaben gelöst waren und man die Lernziele für den Test angeschaut haben, den bei jedem Thema in der Schule gibt es leider auch ein Test. Als Laura und ich mit den obligatorischen Aufgaben fertig waren und für den Test gelernt haben durften wir ein eigenes Programm für den Roboter entwickeln. Am Schluss haben Laura und ich einen tanzenden Roboter programmiert. Am heutigen Tag stellten Laura und ich das Thema: Spielzeugroboter mit einer Plakatpresentation dar." (Lena)

...Tüfteln... (Bild: Reto Speerli)

"Wenn wir dann aber nicht im Klassenraum waren, waren wir im Computerraum und Programmierten den Lego Mindstorms Roboter. Das Ziel der Projektwoche war ja auch das wir den Roboter so Programmieren konnten wie wir es wollten. Ein Ziel von vielen Schülern war z.B. das man ein Roboter hatte der einer schwarzen Linie entlangfährt. Zu diesem Thema kommt aber auch die Frage: Wieso wir Schüler eigentlich Programmieren lernen sollen? Die Antwort ist eigentlich sehr einfach, wir sollten einfach mal einen Einblick in die Informatik kriegen. Beim Programmieren des Roboters lernten wir mit viel Spass auch die Sensoren kennen die wir für unseren Roboter brauchten.

... und Programmieren (Bild: Reto Speerli)

Das waren der Ultraschallsensor, der Lichtsensor und der Klangsensor. Mit diesen Sensoren konnten wir z.B. machen, das der Roboter nur ab einer gewissen Lautstärke fährt oder 20 Zentimeter vor einem Hindernis hält und umdreht. Das Programmieren wird mit der Zeit auch immer schwieriger. Am Schluss lernten einige Gruppen sogar den Zufälligen Baustein. Der bewirkt, dass der Roboter zufällige Bewegungen macht und man nicht kontrollieren kann was er macht. Programmieren kann man aber nur wenn man den Roboter auch gebaut hat. Zum bauen hatten wir eine Anleitung im Internet. Während dem bauen lernten wir auch noch genau hinzuschauen und umzusetzen. Beim beobachten von den Programmierten Robotern sahen wir wie die Roboter funktionieren. Man sah, dass nach jeder Aktion eine Reaktion folgen muss und eine Aktion zeigt immer ein Sensor an. Eine Reaktion machen meistens die Aktoren. Alles in allem lernte ich so viel in dieser Projektwoche dass es ein einmaliges Erlebnis war und ich die Roboter immer bestaunen werde in meiner Zukunft!" (Lars)

Präsentation für Familie und Besucher am letzten Tag der Projektwochen (Bild: Reto Speerli)

Vorstellung

"Am Freitag ist die Vorstellung von den programmierten Robotern der Teams. Jedes Team darf seiner Familie und allen Besuchern ihr Roboter Vorstellen." (Lena)

 

Quelle: Originaltexte von Lena und Lars aus der Klasse 6b von Oberägeri

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