Salmonellen – Gefürchtete Bakterien

Warum muss die Pouletbrust immer ganz durchgebraten sein?

Schneidebrett und Messer müssen nach dem Umgang mit rohem Pouletfleisch gründlich gespült und die Hände gewaschen werden. Bild: Africa Studio/Shutterstock.com

Etwa die Hälfte aller Lebensmittelvergiftungen werden durch Salmonellen verursacht. Salmonellen sind stäbchenförmige Bakterien, die nur wenige millionstel Meter lang sind. Besonders häufig kommen sie in Geflügelfleisch und auf Eiern von mit Salmonellen infiziertem Geflügel vor. Man findet sie aber auch in anderen Fleischsorten, Fisch und sogar auf Sprossen.

Salmonellen vermehren sich bei einer Temperatur zwischen 10°C und 47°C. Wird es heisser als 70°C (zum Beispiel beim Kochen), sterben sie ab. Wird es kälter als 10°C, vermehren sie sich nicht weiter. Aber Achtung! Auch im Tiefkühler sterben sie nicht ab. Werden Lebensmittel, die mit Salmonellen befallen sind, aufgetaut, wachsen die Bakterien munter weiter.

Bei Kleinkindern und älteren oder kranken Menschen können bereits weniger als 100  Bakterien eine Infektion auslösen. Bei Erwachsenen mit guten Abwehrkräften braucht es für eine Erkrankung etwa 10'000 – 1'000'000 Bakterien.

Bei einer Salmonellenvergiftung (in der Medizin auch Salmonellose genannt) kommt es nach etwa 5 – 72 Stunden zu Durchfall, Erbrechen, Bauchschmerzen, Schüttelfrost und Fieber. Die Krankheit dauert meist etwa ein bis zwei Tage und kann unterschiedlich schwer verlaufen.  Wenn die Symptome nicht abklingen, sollte auf jeden Fall der Arzt aufgesucht werden, denn unbehandelt kann eine Salmonellose sogar zum Tod führen.

Durchschnittliche Bewertung:
  •  
(0 Bewertungen)

Was sagst Du dazu?

Dieser Artikel hat noch keine Kommentare erhalten.