Die «Schlangen des Pharao»...

Niemand weiss mehr so recht, warum das Experiment «Schlangen des Pharao» heisst. Doch es ist schon über hundert Jahre alt und berühmt für die skurrilen Formen, welche es fabriziert.

Aus einem harmlosen TIKI winden sich plötzlich Schlangen. Bild: SJW

Infobox

Das brauchst du:

  • Grosser Teller
  • Wattenrondelle («Pad») oder Papiertaschentuch
  • Brennsprit
  • 1 TIKI-Tablette
  • Streichhölzer

Vorsicht: Achte darauf, dass nirgends Pfützen von Brennsprit liegen, die sich entzünden könnten, und nichts Brennbares in der Nähe ist.

So wird’s gemacht:

  1. Lege die Wattenrondelle (oder ein Quadrat aus einem gefalteten Papiertaschentuch) auf den Teller.
  2. Tränke die Rondelle (oder das Taschentuch) gut mit Brennsprit.
  3. Brich die TIKI-Tablette in vier Stücke, verteile diese auf die Rondelle und zünde das Ganze an.
  4. Nach einer Weile beginnen die TIKI-Stücke zu wachsen und bilden schwarze Schlangen von bis zu 15 cm Länge.

Statt TIKI-Tabletten kannst du Emser Pastillen verwenden oder etwa 10 kleine TIKI-minishots, die dann skurrile Landschaften bilden.

Was dahinter steckt:

TIKI-Tabletten enthalten Zucker und Natron. Der Zucker in den TIKI-Tabletten beginnt zu brennen. Gleichzeitig wirkt das Natron wie Backpulver, bildet CO2 und bläht den verbrennenden Zucker auf. Davon bleibt am Ende nur noch schwarze, luftige Asche übrig. So entstehen die schwarzen Schlangen.

Quelle: "Überall Chemie", SJW Nr. 2303, Autor Urban Fraefel (www.sjw.ch)

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