Studienwoche boys@science (Universität Basel, 23.–27.1.2011)

Vincent van der Brugge hat an der boys@science-Woche 2011 von Schweizer Jugend forscht teilgenommen. Für SimplyScience.ch erzählt er, was ihm an diesem Wissenschaftslager in Basel besonders Spass gemacht hat.

Die boys@science- und girls@science-Wochen von Schweizer Jugend forscht finden zweimal jährlich statt. Zur Schlusspräsentation sind jeweils alle Eltern, Geschwister und anderen Interessierten herzlich eingeladen. (Bild: Redaktion SimplyScience.ch)

Hallo liebe Wissenschafts-Fans!

Ich war beim Wissenschaftslager boys@science und würde euch gerne darüber berichten. Gewohnt haben alle in der gemütlichen Jugendherberge YMCA in Basel. Jeden Morgen musste ich pünktlich um halb acht aufstehen, und nach einem leckeren Frühstück ging es dann schon in Richtung Universität Basel. Insgesamt gab es drei Gruppen, in die man eingeteilt werden konnte: Physik, Mathematik und Chemie. Weil ich der Gruppe Chemie zugeteilt worden war, besuchte ich an der Universität auch das entsprechende Departement, nämlich das Departement für organische Chemie. Dort wurden wir von den Studenten freundlich begrüsst und in die Laboratorien gebracht.

Die meiste Zeit arbeiteten wir dort an verschiedenen Experimenten. Darunter waren z.B. das Herstellen von Farbstoff und Seife und die Gewinnung von Strom mit Hilfe einer Zitrone. Was ich auch beachtlich cool fand: dass wir mit flüssigem Stickstoff ein leckeres Speiseeis zubereitet haben, welches wirklich köstlich schmeckte! Zwischendurch gab es eine kleine Pause, in der wir einen Snack verdrücken konnten. Was natürlich auch nicht fehlte, war die Mittagspause, in der es jeden Tag drei verschiedene Menus zur Auswahl gab, die alle gut schmeckten (nun ja, eigentlich kann ich euch das gar nicht so sagen, denn ich habe immer Spaghetti Bolognese genommen – aber die waren auf jeden Fall köstlich).

Danach ging es weiter mit den Experimenten. Am Abend gab es immer einen Ausflug, wie z.B. den Besuch in einer Freizeithalle oder die Rundführung im Basler Zoo. In den vielen Pausen spielten wir Spiele oder quatschten einfach ein bisschen miteinander. Schlafen war um halb zehn angesagt, doch wir durften noch ein bisschen miteinander plaudern.

Die Schlusspräsentation

Am Donnerstag war es dann so weit: Die grosse Schlusspräsentation stand vor der Tür. Schnell machten wir noch ein paar Plakate über unsere Arbeit, und schon kamen unsere Eltern und Geschwister, denen wir alles über unseren Aufenthalt erzählten. Unmengen von Menschen strömten in den grossen Hörsaal, und die Schlusspräsentation konnte beginnen. Danach war das Lager beendet und wir konnten mit zufriedenen Mienen nach Hause gehen.

Ich persönlich fand die ganze Veranstaltung eine wirklich tolle Sache, bei der ich viel gelernt habe. Zudem habe ich einen Einblick in das Leben eines Forschers erhalten und bin mir noch immer am Überlegen, ob ich nicht auch einen Beruf in der Richtung haben möchte.

Quelle: Vincent van der Brugge

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chiara6e schrieb:

ein guter bericht