Vitamin

Einige wichtige Vitamine sind zum Beispiel:

Vitamin A

Vitamin A gehört zu den fettlöslichen Vitaminen. Zum Vitamin A zählt man eigentlich mehrere Stoffe; sie sind chemisch verwandt (sie gehören zu den Retinoiden) und können vom Körper ineinander umgewandelt werden. Diese Stoffe sind essentiell für den Sehvorgang und haben auch eine wichtige Bedeutung für das Immunsystem und die Hautbildung.

Der Körper kann Vitamin A aus Carotin, einem gelben Farbstoff, selbst herstellen. Grüne und gelbe Gemüse (zum Beispiel Karotten) sind reich an Carotinen. Aber auch tierische Produkte wie Milchprodukte, Eigelb, Leber und fettige Fische sind gute Vitamin-A-Lieferanten.

Täglich werden 0.8–1 mg Vitamin A empfohlen. Ein Mangel an Vitamin A führt zu Nachtblindheit. Bei einem schweren Mangel, wie er in Entwicklungsländern häufig vorkommt, kann es sogar zur Erblindung kommen.

Vitamin C (Ascorbinsäure)

Vitamin C wird auch Ascorbinsäure genannt. Es ist ein wasserlösliches, leicht oxidierbares Vitamin. Es fängt gefährliche Radikale im Körper ab.

Vitamin C ist sowohl in vielen pflanzlichen als auch in tierischen Lebensmitteln vorhanden, da höhere Pflanzen und die meisten Tiere aus Glukose Vitamin C herstellen können. Besonders viel Vitamin C ist in Obst (z. B. Sanddorn, schwarze Johannisbeeren, Kiwi und Zitrusfrüchte), Gemüse (Petersilie, Paprika, Grünkohl, Broccoli, Kartoffeln) und Leber enthalten. Der Bedarf für Erwachsene liegt bei 75 mg/Tag, für Raucher wird eine um 40 mg/Tag höhere Zufuhr empfohlen.

Durch Fehl- oder Mangelernährung (z. B. alleinstehende, ältere Menschen, Extremdiäten, Alkoholkrankheit) bzw. erhöhten Bedarf (z. B. Schwangerschaft, Dialyse, Rauchen) und Störung der Aufnahme über den Darm kann es zu Vitamin-C-Mangel (Skorbut) mit verminderter körperlicher Leistungsfähigkeit, Müdigkeit, Reizbarkeit, Gelenk- und Gliederschmerzen kommen. Nachfolgend können Blutungen in Haut, Schleimhäuten und Muskulatur, schwammiges Zahnfleisch, Zahnausfall, schlechte Wundheilung und Anfälligkeit für Infektionen auftreten.

Erkrankungen durch Überdosierung von Vitamin C sind nicht bekannt, da nicht benötigtes Vitamin C mit dem Urin ausgeschieden wird.

Vitamin D

Vitamin D spielt eine wesentliche Rolle bei der Regulierung des Calcium-​Spiegels im Blut und beim Knochenaufbau. Die menschliche Haut kann geringe Mengen an Vitamin D bilden. Dazu ist aber UV-Licht – also Sonneneinstrahlung – nötig.