Sukkulenten

Sukkulenten sind dort zu Hause, wo Wasser zeitweise Mangelware ist. Sie speichern es, um auch in Trockenzeiten wachsen und allenfalls blühen zu können. Diese Bildreihe wurde uns freundlicherweise von der Sukkulenten-Sammlung Zürich zur Verfügung gestellt.
Schweiz
Berg-Hauswurz
Sempervivum montanum (Berg-Hauswurz). Sukkulenten sind auch in der Schweiz einheimisch. Nicht weniger als 24 Arten aus der Familie der Dickblattgewächse wachsen in der Schweiz an steinigen oder felsigen Orten von Trockenrasen im Flachland bis zu den Blockschutthalden in den Alpen. An den Standorten dieser Pflanzen läuft das Wasser wegen des durchlässigen Bodens rasch ab, und sukkulente Blätter sind deshalb ein Überlebensvorteil. (Bild: ZSS, Grün Stadt Zürich)
Sokotra
Flaschenbaum
In mittleren Höhenlagen von Sokotra (Jemen) ist das Klima deutlich trocken; eine Zone mit halbimmer-grünem Buschland und einer grossen Vielfalt an Sukkulenten. Das Landschaftsbild prägen oft die kolossalen dickstämmigen Flaschenbäume, Adenium obesum ssp. socotranum, auch bekannt als Wüstenrose. Sie erreicht auf Sokotra eine Höhe von bis zu fünf Metern. (Bild: ZSS, Grün Stadt Zürich)
Südwest-Texas
Feigenkaktus
Der Ferocactus (im Vordergrund) präsentiert sich hier im Südwesten von Texas in unmittelbarer Nähe von verschiedenen Vorkommen von Feigenkakteen. Im 18. Jahrhundert wurde diese Art erstmals gesammelt und beschrieben. Der Ferocactus ist die prägende Kakteenart der nordamerikanischen Trockengebiete. (Bild: ZSS, Grün Stadt Zürich)
Mexico
Agave Deserti
Agave deserti ist im Südwesten der Vereinigten Staaten in Arizona und in Mexiko in Sonora und Baja Kalifornien weit verbreitet. Sie wächst rosettig. Die Blätter sind somit dicht gepackt und überdecken sich teilweise. So wird die verdunstete Oberfläche verkleinert, was den Wasserverlust der Pflanze vermindert. (Bild: ZSS, Grün Stadt Zürich)
Chile
Cardón
Echinopsis atacamensis, im Volkusmund auch Cardón genannt, ist im Nordosten von Chile, im Südwesten von Bolivien und im Norden von Argentinien in Höhenlagen von 1700 bis 3900 Metern verbreitet. Dieser Kaktus wächst baumförmig und kann eine Wuchshöhe von bis zu 10 Metern erreichen. (Bild: ZSS, Grün Stadt Zürich)
Brasilien
Palmatória
Die Caatinga ist eine Landschaft im nordöstlichen Teil von Brasilien. Sie bedeckt etwa 700.000 Quadratkilometer und ist damit rund doppelt so groß wie Deutschland. Die Vegetation besteht hauptsächlich aus Sträuchern, die gegen Dürre beständig sind. Deshalb fühlen sich auch verschiedene Kakteenarten sehr wohl, z.B. Tacinga palmadora oder Pilosocereus spp. (Bild: ZSS, Grün Stadt Zürich)
Kuba
Melocactus harlowii
Melocactus harlowii ist im Südosten Kubas verbreitet. Die Blüten entwickeln sich nur im sogenannten Cephalium aus Wolle und Borsten (Zylinderhut bei ausgewählten Kakteenarten). In extremen Fällen können die Cephalien fast 1 m Höhe erreichen. (Bild: ZSS, Grün Stadt Zürich)