Schneeflocken

Ken Libbrecht, Physikprofessor am renommierten Caltech, erforscht die Bildung von Eiskristallen und ist ein Meister im Fotografieren von Schneeflocken. Weitere Bilder von ihm und eine Menge Infos (auf englisch) findest du auf www.snowcrystals.com.
Schneesterne
Sternförmige Schneeflocken
So stellt man sich eine Schneeflocke vor! Ein sechszackiger, verästelter Stern – besonders gut sichtbar auf dunklen Winterjacken. Die schönsten Exemplare entstehen bei kalten Temperaturen um -15°C. Guide to Snowflakes
Eine Regenbogen-Schneeflocke?
Sternförmige Schneeflocken
Ken Libbrecht hat die Technik zum Fotografieren von Schneeflocken im Labor perfektioniert. Dieser Schneestern wurde durch einen Filter beleuchtet, der das Licht in verschiedene Farben aufspaltet; das farbige Licht sorgt für Regenbogen-Effekte auf der Kristallstruktur der Schneeflocke. Light and Snowflakes
... und noch grössere Schneesterne
Grosse, farnartig verästelte Schneeflocken
Bei perfekten Bedingungen (Kälte um -15°C und Windstille) können farnartig verästelte Schneeflocken mit einem Durchmesser von mehreren Millimetern zur Erde fallen. Es sind einzelne Eiskristalle mit einer inneren Kristallstruktur, die sich durch die ganze Schneeflocke zieht – nicht etwa Ansammlungen von verschiedenen kleineren Flöckchen. Guide to Snowflakes
Sternförmige Designer-Schneeflocke
Designer-Schneeflocke
Ken Libbrecht interessiert sich nicht nur für natürliche Schneeflocken, er hat auch ein Labor eingerichtet, in dem er unter kontrollierten Bedingungen die Bildung von Kristallen aus Wasserdampf untersuchen – und fotografieren! – kann. Dies ist einer seiner im Labor "gezüchteten" Schneekristalle. Designer Snowflakes
... und ein ganz anderes Schneekristall-Design
Designer-Schneeflocke
Auch dieser Schneekristall kommt aus dem Kälte-Labor. Designer Snowflakes
Säulen und Nadeln
Säulenförmige Schneeflocken
Säulenförmige Schneeflocken erscheinen bei Temperaturen um -6°C. Sie können recht häufig sein und sehen auf dunklem Stoff aus wie feine weisse Härchen. Guide to Snowflakes
Säulen mit Deckeln
Säulenförmige Schneeflocken mit Deckeln
Diese Schneeflocken sehen aus wie leere Fadenspulen oder eine Art Hantel. Sie entstehen, wenn eine Schneeflocke in verschiedenen Temperaturen wächst: Bei etwa -6°C bildet sich erst die Säule, dann entstehen bei etwa -15°C die Plättchen an den Enden (und manchmal auch in der Mitte). Guide to Snowflakes
Diamantenstaub
Winzige sechseckige Scheiben und Säulen
Glitzernder Staub im Sonnenlicht ... Diese winzigen Eiskristalle, viele nur so dick wie ein Haar, kommen vor allem bei sehr kaltem Wetter vor. Guide to Snowflakes
Dreieckige Schneekristalle
Dreieckige Schneekristalle
Auch einigere ungewöhnliche Formen von Schneekristallen kommen vor. Immer aber ist die Basis eine sechseckige Kristallstruktur; das liegt an der Form der Wassermoleküle, die in einem 120°-Winkel geknickt sind. Sie können nur Kristalle bilden, in die diese Grundform hineinpasst. Guide to Snowflakes
Asymmetrische Schneeflocken
Asymmetrische Schneeflocken
Nicht alle Schneekristalle sind Sterne, und symmetrisch sind sie auch nicht immer. Auf ihrem Weg durch die Wolken bis zur Erde erlebt eine Schneeflocke einiges – Temperaturänderungen, wechselnde Luftfeuchtigkeit und Wind. Die unterschiedlichen dabei entstehenden Formen zu untersuchen ist eine Wissenschaft! Snowflake Shapes
Zwölfzackige Schneeflocken
Zwölfzackige Schneesterne
Schneekristalle wachsen wegen der Struktur der Wasser-Moleküle immer sechszackig. Wenn aber zwei kleine Kristalle in der Luft zusammentreffen und aneinander hängenbleiben, können zwölfzackige Schneesterne entstehen. Das passiert häufiger, als man meinen würde – halte einmal nach solchen Flocken Ausschau! Guide to Snowflakes
Raureifsterne
Raureifsterne
Schneekristalle entstehen in Wolken aus Wassertröpfchen. Wenn ein wachsender Kristall mit solchen Tröpfchen zusammenstösst, können sie an ihm festfrieren und die Schneeflocke wie mit Raureif überziehen. Guide to Snowflakes