Konvergente Evolution

In dieser Bildergalerie findest du erstaunliche Beispiele von konvergenter Evolution im direkten Vergleich.
Flugfähigkeit
Vergleich analoger Flügelformen
Flügel (und die damit verbundene Fähigkeit zu fliegen) haben sich bei vielen nicht näher miteinander verwandten Tiergruppen als analoges Merkmal entwickelt. Du siehst hier die Flügel eines Vogels, einer Fledermaus, eines Flugsauriers, und eines Insekts (Libelle). CanStockPhoto, CanStockPhoto, CanStockPhoto, CanStockPhoto
Flossen
Vergleich analoger Flossenformen
Flossen sind ebenfalls ein analoges Merkmal, das sich unabhängig voneinander bei verschiedenen Tiergruppen entwickelt hat. Die Vorfahren der Wale waren landlebende Säugetiere, während die Vorfahren der Fische bereits im Wasser lebten. CanStockPhoto, CanStockPhoto
Stromlinienförmige Körperform
Stromlinienförmige Körperformen im Tierreich
Die stromlinienförmige Körperform hat sich bei Delfinen, Pinguinen, und Fischen wie dem Thunfisch und dem Hai mehrmals unabhängig entwickelt. CanStockPhoto, CanStockPhoto, CanStockPhoto, CanStockPhoto
Linsenauge
Augen von Wirbel- und Weichtieren
Mehr als 50-mal haben sich im Tierreich bei nicht verwandten Tiergruppen Augen entwickelt. Hier zu sehen sind die Linsenaugen eines Pferdes und einer Katze (Wirbeltiere) sowie einer Sepia und eines Kraken (Weichtiere). CanStockPhoto, CanStockPhoto, CanStockPhoto, CanStockPhoto
Geboren um zu graben
Grabgliedmassen von Maulwurf und Maulwurfsgrille
Geboren um zu graben: Die vorderen Gliedmassen eines Maulwurfs ähneln denjenigen der Maulwurfsgrille, eines Insekts. Beide Tiere sind bestens ausgestattet, um in der Erde zu graben. CanStockPhoto, CanStockPhoto
Extremer Flügelschlag
Kolibrischwärmer und Kolibri im Flug
Der Kolibrischwärmer, ein Insekt, und der Kolibri, ein Vogel, können ihre Flügel so schnell schlagen, dass sie praktisch in der Luft stehen bleiben. Beide haben auch die Fähigkeit entwickelt, rückwärts zu fliegen! Wikimedia Commons, CC-Lizenz; CanStockPhoto
Tierische Giftspritzen
Giftige Tiere
Skorpione, Insekten, Quallen und Fische haben individuelle Formen von Giftstacheln bzw. Nesselzellen entwickelt. Die Fähigkeit Gift zu injizieren scheint im Tierreich eine gute Überlebensstrategie zu sein. CanStockPhoto, CanStockPhoto, CanStockPhoto, CanStockPhoto
Stacheln im Pflanzenreich
Stacheln im Pflanzenreich
Nicht nur die bekannten Kakteen aus Mittelamerika tragen schützende Stacheln auf ihren Blättern; auch einige Wolfsmilchgewächse in Afrika sehen sehr ähnlich wie Kakteen aus. CanStockPhoto, CanStockPhoto
Nächtliche Kohlenstofffixierung
Anpassungen an die Trockenheit
In den trockenen Gegenden der Erde haben sich verschiedene Pflanzenarten an den Wassermangel angepasst, indem sie die Spaltöffnungen ihrer Blätter nur in der kühlen Nacht öffnen und Kohlenstoffdioxid aufnehmen. So halten sie den Wasserverlust durch Verdunstung tagsüber möglichst gering. Die Welwitschia-Pflanze, die Dickblattgewächse sowie gewisse Wolfsmilchgewächse haben diese Fähigkeit unabhängig voneinander entwickelt. CanStockPhoto; Wikimedia Commons, Wikimedia Commons, CC-Lizenz