Gletscher

Gletscher und Gletscherspalten, Eistürme, Moränen, Eisberge und Packeis: Willkommen im Eis!
Sérac beim Mont Blanc du Tacul
Sérac am Mont Blanc du Tacul
Ein Sérac bildet sich am Mont Blanc du Tacul in der Haute-Savoie (Frankreich). Ein Sérac ist ein grosser Eisblock, der sich von einem Gletscher ablöst. Er entsteht an Orten, wo der felsige Grund unter dem Gletscher sehr uneben ist oder unvermittelt abbricht. Bild: Noémie Frezel
Séracs bei Tagesanbruch
Séracs bei Tagesanbruch
Séracs, hier am Mont blanc du Tacul, sind abgebrochene Gletscherstücke. Sie bestehen aus aufeinanderliegenden Schichten von Schnee, die unter dem Druck des Gletschers zu Eis zusammengepresst wurden. Bild: Noémie Frezel
Alpiner Gletscher
Aletschgletscher
Der Aletschgletscher im Wallis. Die dunklen Linien auf dem Eis sind Moränen, das heisst Gesteinstrümmer, die vom Gletscher zermahlen und mitgeschleppt wurden. Moränen in tieferen Lagen zeugen davon, dass dort einmal Gletscher waren, die sich heute längst zurückgezogen haben. Bild: swisshippo/CanStockPhoto
Gletscherspalte auf dem Bishorngletscher
Bergsteiger an einer Gletscherspalte
Das Eis eines Gletschers fliesst, wenn auch sehr langsam, in Richtung Tal. Wenn der Untergrund sich abrupt neigt oder das Eis nicht an allen Orten gleich schnell fliesst, entstehen Gletscherspalten. Bild: Noémie Frezel
Schneebedeckter Gletscher
Schneebedeckter Gletscher
Glacier du Tour, unterhalb von Chamonix (France). Auf diesem Gletscher liegt Neuschnee; jede frische Schicht, die sich darüber legt, trägt zur Bildung von Gletschereis bei. Denn dieses bildet sich aus zahlreichen Lagen von Schnee, der unter Druck zusammengepresst wurde. Bild: Noémie Frezel
Der Gletscher am See
Der Gletscher Perito Moreno in Argentinien
Der Gletscher Perito Moreno in Argentinien endet im Lago Argentino. Grosse Eisberge lösen sich regelmässig vom Gletscher, der sich etwa zwei Meter pro Tag in den See hineinschiebt. Bild: Noémie Frezel
Gletscherkliff
Gletscherkliff
Grossaufname der Stirn des Gletschers Perito Moreno in Argentinien. Von dieser Eiswand am unteren Ende des Gletschers lösen sich die Eisblöcke, die in den See fallen. Bild: Noémie Frezel
Eisberg auf einem See
Eisberg auf einem See
Dieser Eisblock hat sich vom Gletscher Perito Moreno gelöst und schwimmt auf dem Lago Argentino. Solche Eisblöcke und Eisberge haben häufig eine bläuliche Farbe, da das Eis Blau reflektiert und andere Farben absorbiert. Manchmal sieht man andersfarbige Linien im Eis – dunkel (von Vulkanasche oder Moränen), rot, orange oder grün (von mikroskopisch kleinen Algen). Bild: Noémie Frezel
Antarktisches Packeis
Antarktisches Packeis
Packeis nennt man eine Eisschicht auf der Meeresoberfläche, im Gegensatz zu Gletschern, die auf dem Land entstehen. Die Oberfläche des Packeises in den arktischen und antarktischen Ozeanen verändert sich mit den Jahreszeiten. Packeis besteht aus Salzwasser, im Gegensatz zu Eisbergen, die aus abgebrochenen Gletscherstücken bestehen. Das Eis der Eisberge ist also gefrorenes Süsswasser. Bild: gentoo/CanStockPhoto