Bilder aus unserem Sonnensystem

Das Hubble-Teleskop der NASA ermöglicht faszinierende Bilder von den Objekten unseres Sonnensystems. Dadurch haben die Wissenschaftler eine Menge über unsere Nachbarplaneten gelernt.
Der Krater Copernicus auf dem Mond
Schon der nächste Nachbar der Erde – der Mond – ist ein spannendes Fotosujet. Hier sieht man einen seiner imposantesten Krater, den 93 Kilometer breiten Copernicus. Bild: NASA/hubblesite.org
Die Wolken der Venus
Zum Zeitpunkt dieser Aufnahme war die Venus genau 113.6 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Die Wolken, die ihre Atmosphäre durchziehen, bestehen aus Schwefelsäure und verbergen die vulkanische Oberfläche des Planeten. Bild: NASA/hubblesite.org
Staubsturm auf dem Mars
Auf diesem Bild kleidet einer der grössten jemals auf Mars gesehenen Staubstürme den Planeten in eine Wolkenlandschaft. Dank dem beginnenden Frühling erhitzte die Sonne die dünne Atmosphäre des kühln Planeten, was zu heftigen Turbulenzen führte. Erst drei Monate später wurden die Winde wieder schwächer. Bild: NASA/hubblesite.org
Mars 87 Mio. km von der Erde entfernt
Diese vier Bilder zeigen zusammen die ganze Oberfläche des Mars, jedes stellt jeweils ein Viertel dar. Am oberen Ende des Planeten ist der Nordpol zu sehen. Während den Aufnahmen war auf der Nordhalbkugel des Mars gerade Sommer, darum sind die Polkappen auf ein Minimum geschmolzen. Die Planetenregionen, die sich auf den Bildern im Fokus befinden, heissen Acidalia, Tharsis, Elysium und Syrtis Major. Bild: NASA/hubblesite.org
Jahreszeitliche Veränderungen der Eiskappe am Mars-Nordpol
Der Nordpol des Mars ist mit einer Eiskappe bedeckt, die hauptsächlich aus Kohlendioxid bestht. Deutlich sichtbar sind die jahreszeitlichen Schwankungen der Eisflächengrösse. Bild: NASA/hubblesite.org
Jupiter
Jupiter ist ein riesiger Gasplanet, auf dem heftige Stürme toben. Gut sichtbar auf dieser Jupiteraufnahme sind die charakteristischen Gürtel und Zonen aus Hoch- und Tiefdruckgebieten. Bild: NASA/hubblesite.org
Drei Monde werfen ihre Schatten auf Jupiter
Fünf Punkte sind hier auf Jupiter zu sehen: Die drei schwarzen sind die Schatten dreier grosser Monde des Planeten – Io, Ganymede und Callisto. Der weisse Punkt ist Io selbst, der blaue ist Ganymed. Callisto befindet sich nicht auf dem Bild, nur sein Schatten ist sichtbar. Bild: NASA/hubblesite.org
Der von Nordlicht gekrönte Nordpol des Jupiter
Jupiters Nordpol ist von einem spektakulären, blau leuchtenden Polarlicht gekrönt. Wie die Polarlichter in der Erdatmosphäre entsteht es durch hochenergetische Elektronen (ausgeschleudert als „Sonnenwind“ von der Sonne). Sie rasen durch das magnetische Feld des Planeten und regen Gasmoleküle zum Leuchten an. Bild: NASA/hubblesite.org
Das Nordlicht des Jupiter
Auf diesem UV-Bild sind an Jupiters Polen schöne Polarlichter zu sehen. Diese sind etwa 10- bis 100-mal heller als auf der Erde und im Gegensatz zu unseren Polarlichtern ständig vorhanden. Bild: NASA/hubblesite.org
Saturn
Die Bänderung des Planeten Saturn verläuft parallel zum Äquator. Die Ringe sind aus unterschiedlichen chemischen Komponenten zusammengesetzt, weshalb sie auf der Aufnahme in verschiedenen Grautönen erscheinen. Bild: NASA/hubblesite.org
Infrarotaufnahme von Saturn
Saturn erstrahlt in lebendigen Farben dank einer Infrarot-Aufnahme. Die blauen Farben stehen für eine klare Atmosphäre bis hinunter zur Hauptwolkenschicht, grün und gelb signalisieren Dunstschleier. Wolken, die bis hoch in die Atmosphäre reichen, sind orange und rot gefärbt. Bild: NASA/hubblesite.org
Lichtshow über dem Saturn
Saturn benötigt fast 30 Erdenjahre, um die Sonne einmal zu umrunden. Hier befindet sich der Planet in einer eher seltenen Position, denn seine Ringe stehen senkrecht zu den Polen. So sind gleichzeitig die Polarlichter des Nord- und des Südpols sichtbar – eine doppelte Lichtshow! Bild: NASA/hubblesite.org
Uranus und Ariel
Uranus besitzt einen eisigen Mond namens Ariel (heller Punkt). Dieser ist in dieser bemerkenswerten Aufnahme mitsamt seinem Schatten (dunkler Punkt) auf dem Planeten sichtbar. Bild: NASA/hubblesite.org
Ringe und Monde des Uranus
Hier ist Uranus mit seinen vier grossen Ringen und 12 seiner 17 Monde zu sehen. Die verschiedenen Farben zeigen die unterschiedlichen Höhenlagen an. Orange eingefärbt wurden die hohen Wolken, die mit einer rasenden Geschwindigkeit von ungefähr 500 km/h um den Planeten ziehen. Bild: NASA/hubblesite.org
Bewölkung auf dem Uranus
Uranus besitzt schwache Ringe und mehrere Monde, die ihn umkreisen. Der Photograph benutzte verschiedene Farbfilter, um Besonderheiten sichtbar zu machen, die für unser Auge sonst verborgen wären. So sieht man zum Beispiel die parallel zum Äquator verlaufende Wolken- und Nebelstruktur. Bild: NASA/hubblesite.org
Frühling auf Neptun
Neptun ist seit 1996 immer heller geworden. Der Grund dafür ist die zunehmende Wolkenbildung in der südlichen Hemisphäre. Eine Sonnenumkreisung dauert bei Neptun 164.8 Erdenjahre, und nun befindet sich der Planet gerade im Frühling. Das erklärt die stärkere Bewölkung, denn das Wetter reagiert wie auf der Erde auf jahreszeitliche Veränderungen. Bild: NASA/hubblesite.org
Neptuns Methanband
Die grünblaue Welt von Neptun ist hier dank verschiedenen Farbfiltern etwas detailreicher dargestellt. Rot markiert sind hohe Wolken, die über der methanreichen Atmosphäre des Planeten schweben. Das viele Methan verursacht übrigens auch die grünblaue Farbe von Neptun, da es rotes Sonnenlicht absorbiert. Bild: NASA/hubblesite.org
Pluto und seine Monde
Hier ist der weit entfernte Pluto zu sehen, zusammen mit drei seiner vier Monde. Der grösste Mond wurde Charon genannt, die zwei kleinen heissen Nix und Hydra. Pluto gehört zu den „Zwergplaneten“. Das sind Objekte, die wie Planeten genug Masse besitzen, um als Kugel um die Sonne zu kreisen, ihre Umlaufbahn aber nicht von Trümmern, Schutt und anderen Partikeln freigeräumt haben. Bild: NASA/hubblesite.org
Das Pluto-System
Das Pluto-System besteht aus Pluto und seinen Monden. Die Monde reflektieren das Sonnenlicht im sichtbaren Spektrum auf die gleiche Weise wie Pluto (hier mit einem Rotfilter sichtbar gemacht). Man vermutet, dass die Monde durch eine gigantische Kollision von Pluto und einem anderen riesigen Objekt entstanden sind. Bild: NASA/hubblesite.org
Ultraviolette Strahlung um den Kometen Hyakutake
Hyakutake ist ein Komet und zieht eine stark elliptische Bahn um die Sonne. Von seinem Coma (das ist die nebelhafte Hülle um seinen Kern) wurde dieses Bild gemacht. Die sich dort befindenden Wasserstoffatome streuen UV-Strahlung, welche durch die Verwendung eines UV-Filters sichtbar gemacht wurde. Bild: NASA/hubblesite.org